
Die Kinder sind aus dem Haus, zwei Kinderzimmer an mindestens 330 Tagen im Jahr leer, meine Verantwortung als Stadtplanerin und Architektin, eine Vision und ein vorhandenes Grundstück. All diese Fakten führten letztendlich zum „Mut zur Veränderung“.
Ich wollte endlich umsetzen, was mich in den vielen Jahren meiner Tätigkeit immer wieder beschäftigt und angetrieben hat. Vor dem Hintergrund der Wohnungsknappheit und des anhaltend hohen Flächenverbrauchs war ich gewillt, meine Vision umzusetzen.
Der Wunsch, ein kleines, eingeschossiges, ökologisches Haus zu bauen, begleitete mich bereits seit vielen Jahren.
Das neue Feuerwehrgerätehaus ist weit mehr als nur ein funktionaler Bau. Es ist ein Ort, der Sicherheit schafft, Gemeinschaft stärkt und für all jene da ist, die sich für andere einsetzen. Und genau das war von Anfang an der Anspruch an die Planung: ein Gebäude zu entwerfen, das diesen Gedanken auch architektonisch trägt.